So findest Du einen Mentor in der Arbeitslosigkeit

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So findest Du einen Mentor in der Arbeitslosigkeit

Mentoring ist ein Thema, welches im Internet dank Personen wie Tim Ferriss, Ben Paul und John Lee Dumas immer populärer wird. Laut der „Blogosphäre“ und Podcasts braucht alles und jeder unbedingt einen Mentor.

Ist das wirklich so?

Wird man ohne Mentor über kurz oder lang nur zum Versager?

Was ist überhaupt ein Mentor?

Und vor allem: Brauchst DU einen Mentor in der Arbeitslosigkeit?

Im heutigen Text schauen wir uns genau all das an, und wie Du, dank dem Internet, Dich selbst als Mentor haben kannst.

Was ist ein Mentor?

Als Mentor bezeichnet man jemand, der mit seinem Erfahrungsschatz und Wissensstand einem Neuling, oder jemand mit weniger Erfahrung, helfen will.

Mentoren sind Männer und Frauen, für gewöhnlich etwas älter als Du, und sind Dir wohlwollend gesinnt.

Der Mentor muss nicht pädagogisch dafür ausgebildet sein, Dir etwas beizubringen.

Früher war es noch üblich, wenn man einen Beruf angeht, dass man einen Mentor erhält bzw. einen findet.

Im heutigen Zeitalter des Internets, welches gleichzeitig mit sozialer Isolation in der persönlichen Interaktion einhergeht,  ist das bei weitem nicht mehr so einfach.

Wer ist Dein Mentor?

Hattest Du in der Vergangenheit noch keinen Menschen, der für Dich als Mentor dienen könnte, ist es in der Arbeitslosigkeit nur um so schwerer so jemanden zu finden.

Da hast Du aber den folgenden Vorteil: Jeder, der über genug Erfahrung in einem spezifischen Bereich verfügt, kann ein Mentor sein.

Bevor Du Dich auf die Suche nach einem Mentor begibst, musst Du erstmal entscheiden, welchen Beruf Du als nächstes ausüben willst.

Willst Du Deinen jetzigen Job fortsetzen, musst Du Dich entscheiden, in welche höhere Ebene Du Deine Karriere bewegen willst.

Willst Du in einen neuen Job wechseln, suche Dir jemand, der den Job in bereits durchführt.

Willst Du Dich z.B. vom Programmierer zum Abteilungsleiter entwickeln, suche einen Abteilungsleiter in Deinem Berufszweig, der daran Interesse hat, Dich als seinen Schützling aufzunehmen.

Hast Du schon jemand im Kopf, der sich für die von Dir erstrebte Mentorschaft eignet, kannst Du die kommende Sektion getrost überspringen 🙂

Den Mentor auf die richtige Art und Weise finden

Recherche

Hast Du Dich für den entsprechenden neuen Job oder weiteren Karriereweg entschieden, überlege Dir wo Deine zukünftige Firma sein soll.

Schnapp Dir Fachmagazine, Greif zu Zeitungen, schmeiß Google an, dreh Deinen Globus und halt Deinen Finger auf ein zufälliges Land.

Investiere Geld in aktuelle Fachmagazine.

Dank dem Internet gibt es heutzutage für so gut wie jede berufliche Nische ein Fachmagazin.

Verallgemeinerte print Magazine verlieren dank Blogs und online Magazinen immer mehr Leser.

Die print Verleger gehen deswegen derzeit den Weg Apples.

Sie sprechen ein kleineres Publikum an, wodurch sie sich auf ein kleineres Themengebiet spezialisieren und eine sehr spezifische Personengruppe ansprechen.

Aufgrund dieser Spezialisierung findest Du darin zum einen die Werbung von Firmen, die normalerweise nicht in Magazinen werben, wie auch überraschend kreative Werbung von Firmen, bei denen man es sich sonst nicht erwartet.

Auch Artikel sowie Reportagen von und über solche Unternehmen findest Du darin.

Zeitungen haben regelmäßig einen Karriereteil

Karriereteile sind eigene Seiten, welche voll mit Jobausschreibungen sind.

Seiten voller Karrieretips und Reports.

Auf diese Zeitungen trifft genau das selbe Prinzip für Deine Recherche zu. Hier findest Du ebenfalls Firmen, die Du in anderen Magazinen und Zeitungen selten, bis gar nicht vorfindest.

Nutze das Internet

Eine weitere Möglichkeit ist, bei Google, Bing oder anderen Suchmaschinen nach Firmen, oder den entsprechenden Jobtiteln zu recherchieren.

Du findest bei jeder Suchmaschine alle Firmen, die Dich interessieren.

Dank der Wichtigkeit, die Suchmaschinenoptimierung für jede Firma darstellt, musst Du nur die richtigen Suchbegriffe dazu verwenden (z.B. Branche, Berufstitel, Kategorien und Schlagworte).

Webseite

Hast Du die Webseite des Unternehmens im Visier, geht es vor allem um eines:

Wer hat momentan den Job, den Du gerne verrichten würdest?

Es ist irrsinnig wichtig, dass Du den Fokus genauso auf die Firma legst, denn er könnte den Job auch in einer Firma haben, die nicht Deinen Vorstellungen entspricht.

Dann musst Du die Frage in Erwägung ziehen, ob seine Kompetenzen mit Deinen Wertvorstellungen vereinbar sind.

Wenn ja, bleib mit Deinem Fokus auf diesem Unternehmen und schaue Dir das Team auf der Webseite an.

Notiere Dir die Namen der Angestellten mit dem Jobtitel Deiner Träume.

Das mag jetzt vielleicht unheimlich klingen, aber suche sie im Internet, auf facebook, LinkedIn, XING, usw.

Lass Suchmaschinen ihre Muskeln spielen.

Finde so viel wie möglich nur über sie heraus, am besten den ganzen Lebenslauf, und all das was man nicht in den Lebenslauf steckt.

  • Ihre Karriere
  • Ihre Erfolge
  • Ihre Gewohnheiten
  • Ihren Lebensstil
  • Ihre Hobbies
  • Projekte an denen sie mitgearbeitet haben
  • Beziehungsstatus
  • Familie
  • usw.

Hast Du all diese Datenpunkte heraus, kannst Du daraus filtern, welcher sich anhand der Komponenten am besten als Mentor eignen würde.

Nun kannst Du schauen, ob Du in Netzwerken wie facebook jemanden kennst, der Deinen potentiellen zukünftigen Mentor kennt.

Ist das so, heißt das vor allem eines: WINNING!

Neue Beziehungen haben immer den größten Erfolg, wenn man von einem „Mittelsmann“ einander vorgestellt wird.

Kennst Du niemand, der ihn kennt, erhöht sich der Schwierigkeitsgrad.

Dann musst Du Dir überlegen, was Du ihm im Gegenzug für das Mentoring einbringen kannst.

Generell wird es sowieso als Praktikum verlaufen, sollte keine Stelle im Unternehmen ausgeschrieben sein.

Kaffee machen und hinterher räumen kann jeder, aber worin liegt Dein Mehrwert?

Willst Du wirklich ein Mentoring, ist Dein Mehrwert meist Dein Arbeitsspirit. Was sonst noch?

Um von der Person zu lernen, das Gehirn anzapfen zu dürfen, bist Du bereit die kleinsten „Drecksarbeiten“ zu erledigen, aber Du kannst auch zum Erfolg Deines Mentors beitragen. In jedem Job sieht Erfolg anders aus, jeder Job bürgt eine andere Tätigkeit, deswegen überlege Dir gut, wie Du in Deinem Traumjob dem Mentor helfen könntest.

Hast Du Dich in die Firma und Deinen potentiellen Mentor verschaut, wird es Zeit, dass Du an seine Kontaktdaten gelangst.

Der richtige Kontakt

E-Mail Anschreiben

Ist E-Mail die einzige Möglichkeit um Kontakt herzustellen, ist der richtige Text der Schlüssel zum Erfolg.

Deine E-Mail muss kurz und einprägsam sein.

Bitte nicht gleich in der ersten Mail um die Mentorschaft.

Stattdessen schreibe darüber, wie cool Du die Firma und seinen Job findest, und Du Dich über eine Antwort freuen würdest.

Oder schick ihm Ideen die Dir im Kopf herumschwirren, mit der Begründung, dass Du aufgrund seiner Kompetenz unbedingt sein Feedback haben willst.

Die Möglichkeiten zum Erstkontakt sind enorm, so lange Du ihm Mehrwert bietest und ihn Gut fühlen lässt.

Social Networks

Eine gute Alternative ist, in sozialen Job Netzwerken wie LinkedIn, XING oder Facebook Kontaktanfragen zu verschicken.

In LinkedIn und XING kannst Du Menschen anhand des Berufstitels suchen, was die Suche nach potentiellen Mentoren sehr vereinfacht. Bei facebook ist das nicht so leicht, denn bei facebook fehlt diese Funktion.

Dafür aber bietet facebook Gruppen (alá Online Foren) an, in denen Du Dich mit Gleichgesinnten unterhalten kannst.

Facebook Gruppen

Wie reddit und klassische Online Foren, kann heutzutage jeder eine Gruppe auf facebook erstellen. Es gibt Gruppen zu allen möglichen Themengebieten. Von der Gruppe der Webprogrammierer, hin zur Gruppe der Tischler gibt es auf auf facebook nichts, was ich bislang nicht finden konnte.

Wenn Du tatsächlich keine Spezialistengruppe für Deinen Karrierezweig findest, steht Dir nichts im Wege um selbst so eine zu erstellen.

Bei Deiner eigenen Gruppe ist Dein Vorteil, dass Du bestimmst, wer rein darf und wer nicht. Du bestimmst den Gesprächsverlauf.

Eine eigene Gruppe ist übrigens auch ein sehr gutes Mittel, um Dich selbst als Experten in Deinem Gebiet hervorzuheben 🙂

In jeder Gruppe gibt es unzählige Diskussionen und Fragestellungen, an denen Du teilhaben kannst. So lernst Du auch am einfachsten neue Menschen kennen, die sich ideal als potentieller Mentor eignen.

Eine äußerst simple Taktik hierbei ist, Themen aufzusuchen, in denen die Personen die man für die Mentorschaft in Erwägung zieht sich aufhalten.

Dadurch bleibt Dein Name in Erinnerung, und wenn der Mentor in Deinen Augen immer besser wird, spricht nach wenigen Diskussionen einer Freundschaftsanfrage nichts mehr entgegen.

Ihr seid euch nicht mehr fremd, und schwimmt auf einer Wellenlänge.

Ihr habt Gemeinsamkeiten, wodurch einer Freundschaft nichts mehr im Wege steht.

Seid ihr beide durch die Netzwerke euch ein bisschen vertraut, kannst Du unverblümt nach dem Mentoring fragen.

Besonders auf einem Netzwerk wie facebook wird er oder sie kaum damit rechnen.

Höchstwahrscheinlich wird er sich geschmeichelt fühlen, weswegen er Dir entweder zusagen wird, oder Dich positiv im Hinterkopf behalten wird, falls ihm derzeit die Kapazitäten zum Mentoring fehlen.

Telefonieren

Kommt auf die E-Mail oder Anfrage in sozialen Netzwerken keine Antwort, rufe die Person an. Für den einen oder anderen mag ein Anruf durchaus frech wirken.

Pfeif drauf.

Du hast ein Anliegen, und willst eine Antwort darauf.

Diese Antwort verdienst Du.

In einem Telefonat, kannst Du fragen ob er die Anfrage bereits gesehen hat.

Wenn ja, wird er Dich an dieser Stelle entweder abwimmeln, und Du kannst Dich auf die nächste Person fokussieren.

Möglich ist auch, dass er es schon gesehen hat, aber aufgrund einer hohen Arbeitsbelastung und einem beschäftigten Privatleben noch nicht zum Antworten gekommen ist. Er wird sich dank dem Gespräch daran erinnern, und wenn er Zeit hat mit Dir kurz darüber reden.

Diese Situation kannst Du nutzen, um nach einem Vorstellungsgespräch im Unternehmen zu fragen, oder ihn privat z.B. auf einen Café einladen.

Der Mentor als Privatperson

Sollte kein Praktikum im Unternehmen zustande kommen, kannst Du auch privat von ihm lernen. Dazu solltet ihr beide euch dann aber unbedingt über schriftliche Verträge versichern, damit nicht im schlimmsten Fall jemand wegen Schwarzarbeit belangt werden kann.

Interessant wird das ganze wirklich, da, wenn der Mentor nicht auch gleich Projektleiter oder Chef der Firma ist, er mit Dir als Privatperson an einem seiner Hobbyprojekte arbeiten kann, die er aus Leidenschaft macht.

Diese Projekte werden aus diversen Gründen ganz anders sein als die, für die er vom Unternehmen bezahlt wird.

Aufgrund seiner Leidenschaft wird er mit viel mehr Freude darin hängen, was sich auch in der Arbeitsweise und der Komplexität des ganzen zeigt.

Mentor sagt ab, was jetzt?

Sollte Dir jemand absagen, so unwahrscheinlich das auch sein mag, hab keine Angst:

Es ist nicht das Ende der Welt.

Ein „Nein“ bricht Dir nicht die Beine.

Ein „Nein“ raubt Dir vielleicht den Atem, aber ersticken wirst Du daran nicht.

Das Leben geht weiter, und Du wirst problemlos neue potentielle Mentoren kennenlernen.

Der Kontakt bleibt. Du hast einen Eindruck beim potentiellen Mentor hinterlassen, Du bleibst in seinem Unterbewusstsein hängen. Du kannst nie wissen, was sich im Laufe der Zeit daraus ergibt.

Warum Du einen Mentor besonders in der Arbeitslosigkeit brauchst

Besonders in der Arbeitslosigkeit hilft Dir ein persönlicher Mentor, denn von seinem Erfahrungsschatz lernst Du weitaus schneller, als wenn Du Dir etwas für Deine zukünftige Karriere selbst beibringen musst.

Findest Du wirklich niemanden, der sich eignet, hast Du auch die tolle Möglichkeit, dank Büchern und anderen Medien Dein eigener Mentor zu sein.

In Person, wie auch in Medien, lernst Du immer weitaus besser von jemand der die Leidenschaft und Erfahrung mitbringt, als von jemand der Leidenschaftslos ist. Deswegen macht z.B. ein guter oder schlechter Lehrer in der Schule, ein guter oder schlechter Vorgesetzter in der Ausbildung sehr viel aus.

Mentorschaft ohne Mentor

Wenn es Dir so geht wie mir in der Vergangenheit, merkst Du an dieser Stelle eines: Du hast keinen Mentor.

Zugegeben, ich habe damals auch nie daran gedacht, mir einen Mentor zu suchen. Als ich auf den Gewichtsverlust fokussiert war, wie auch in beiden Perioden der Arbeitslosigkeit, war mir das Prinzip des Mentorings leider noch nicht bekannt.

Alles was mich dahin gebracht hat, wo ich heute bin, musste ich mir selbst beibringen.

Dazu hatte ich neben dem klassischen einfach ausprobieren folgende Materialien:

Wenn Du Dir Deiner Schwächen, bzw. den Themen bewusst bist, wo Du mehr lernen möchtest, hast Du mit all diesen Materialien auch den Vorteil, dass Du Dein Mentoring, und die Mentoren selbst bestimmen kannst.

Für mich war das ein enormer Vorteil.

Es kann aber auch ein Nachteil sein, wenn Du Dir Deiner Schwächen oder Deinem Lernbedarf nicht bewusst bist.

Blogs

Blogs sind Webseiten die im Tagebuch-, bzw. Magazinformat gestaltet sind.

Ein Blog ist auf eine schriftliche Gestaltung ausgelegt, aber immer mehr gehen den multimedialen Weg.

Viele Blogbetreiber (bald auch WeWillWork) bieten z.B. ihre Artikel zusätzlich zum Text auch als Hörbuch zum Download oder Stream an.

Sie sind hervorragende Mittel, um andere Menschen von den eigenen Erfahrungen lernen zu lassen.

Heute kann jeder einen Blog anfangen, denn es ist einfacher als je zuvor.

Deswegen findest Du mittlerweile unzählige Blogs zu jedem erdenklichen Thema im Internet.

Tippe bei der Suchmaschine Deiner Wahl einfach „Thema blog“ (z.B. „arbeitslosigkeit blog“ für WeWillWork) ein, und schon werden Dir unzählige Blogs aufgelistet.

Blogger lieben es, mit denen zu reden, die von ihrem Blog profitieren.

Kommentierst Du einen Artikel, oder schreibst Du ihm via Kontaktformular, bekommst Du innerhalb kürzester Zeit eine persönliche Antwort.

Er wird sich auch immer darüber geehrt fühlen, wenn Du ihn um Mentoring bittest. Hat der Blogger nicht täglich, neben seiner Schreibroutine, hunderte Emails, Kommentare und Social Media Nachrichten zu beantworten, wird er Dich sehr gerne unter seine Fittiche nehmen.

Podcasts

Podcasts sind „On Demand“, also jederzeit abrufbare, aus dem Internet herunterladbare Radioshows. Jeder der ein Mikrofon im Computer eingebaut hat, kann seinen eigenen Podcast gestalten, und mit der Weltöffentlichkeit teilen.

Warum Du in der Arbeitslosigkeit generell Podcasts hören solltest, dazu habe ich schon vor mehreren Wochen einen beliebten Artikel veröffentlicht.

Zusätzlich zu all den Gründen, sind Podcasts auch ein grandioses Mittel zum Selbstmentoring.

Aufgrund der Gesprächsstruktur der einzelnen Shows, können die Moderatoren Dir ihr Wissen auf einer Ebene beibringen, die man mit anderen Medien nie erreichen kann.

Je nach Moderator, und dem Interesse Deinerseits, kannst Du in Podcasts geballtes Wissen wie ein Schwamm aufsaugen.

Podcasts kannst Du auch viel länger am Tag hören, als Du ein Buch lesen kannst.

Podcasts sind ein passives Medium, was bedeutet Du musst keine Energie für den Konsum aufwenden, Du kannst Dich von den Moderatoren berieseln lassen.

Ein Buch kannst Du nur aktiv konsumieren, weswegen Du für ein tägliches Lesen immer einen gewissen Zeitrahmen freihalten musst.

Vom Podcast berieseln lassen kannst Du Dich dagegen beim Sport, beim putzen, kochen usw.

Ein Nachteil bei Podcasts ist, sie sind im deutschsprachigen Raum noch eine kleine Nische.

Das bedeutet, es gibt bei weitem nicht so viele deutsche Shows, wie es englische gibt.

Podcasts zu finden ist auch nicht ganz so einfach. Bei YouTube gibst Du einfach in das Suchfeld Deinen Begriff ein. Für Podcasts gibt es keine solche universelle Suchmaschine.

Dafür gibt es aber diverse Services, durch die Du Podcasts entdecken kannst.

Der bekannteste ist natürlich der vom geistigen Vater der Podcasting Szene, Apple iTunes.

International immer beliebter wird Stitcher, ich bin aber kein großer Fan davon, aufgrund Werbung die Stitcher teilweise in die Sendungen schaltet.

Dokumentationen

Dokumentationen können auch ein gutes Mittel zum eigenständigen Mentoring sein. Von Dokumentationen kannst Du Dich berieseln lassen, aber wie passiv der Zustand sein kann, hängt davon ab, wie sehr der Handlungsstrang vom visuellen abhängig ist.

Dokumentationen neigen aber im Gegensatz zu Büchern, Blogs und Podcasts, zum Zweck der Dramatisierung, eine sehr einseitige Sichtweise auf ein Thema zu vermitteln.

Bei Dokumentationen steht auch nicht immer die Person und die jeweilige Erfahrung im Vordergrund, wodurch sich leider nicht jeder Film als Mentoring Material eignet.

Bücher

Gemeinsam mit Blogs, sind Bücher das effektivste aktive Medium zum Selbstmentoring.

Biografien und Fachbücher sind eine Goldgrube für Dich.

Ein Autor schreibt seine Biographie nämlich genau zu diesem Zweck.

Er will mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen Gutes bewirken. Er will Leben, wie das Deine, zum positiven beeinflussen.

Er will, dass Du aus seinen Erfahrungen lernst und sie für Deinen Vorteil nutzt.

Genauso werden Fachbücher zum selben Zweck geschrieben.

Aktive Medien wie Bücher und Blogs programmieren Dein Gehirn neu.

Sie zeigen Deinem Gehirn „Hey Gehirn, schau mal was in der Welt alles so möglich ist. Der und Die haben dieses und jenes erreicht. Wenn der das kann, können Du und Ich das auch.

YouTube

Zu YouTube als Plattform muss ich hoffentlich nichts sagen.

Heutzutage kennt jeder YouTube als App oder Webseite.

Wusstest Du aber, dass Du YouTube auch wie einen Mentor nutzen kannst?

YouTube gehört zu den Plattformen, die noch einfacher als Podcasts o.Ä. zu nutzen sind, weshalb es dort eine enorme Anzahl an leidenschaftlichen Videoerstellern gibt, die Dir mit ihren Videos alles mögliche beibringen wollen.

Egal ob das Video ein Tutorial ist, oder von einem Vlogger stammt – weißt Du in welche Richtung sich Deine Karriere bewegen soll, kannst Du YouTube als Deinen Mentor effektiv nutzen.

Hast Du keinen Mentor, und findest niemand der das Potential dazu hätte: Sei experimentierfreudig. Schau Dir an, welche Medien Dir am besten liegen, vll. lernst Du vom Buch besser als von einem Blog.

Heutzutage gibt es zu viele Experten die Dir helfen wollen, deswegen lass Dir bei der Auswahl der Blogs, Podcasts usw. Zeit.

Schau Dir verschiedene an, wenn Du merkst, dass ein Podcast ok ist, gib Dich damit nicht zufrieden.

Wenn Du mit Deiner zukünftigen Karriere nicht die gerade kleinste Nische überhaupt ansteuern willst, wirst Du einen anderen Podcaster, Blogger, YouTuber oder Autor finden, der Dir sein noch größeres Wissen weitaus besser vermitteln kann.

Du bist momentan Arbeitslos, arbeitswillig,und Du willst nach oben.

Du darfst, wenn es um das geht, was Du lernst, durchaus wählerisch sein.

Offiziell hatte ich selbst nie Mentoren, aber ich habe mich immer darum bemüht, von den Vorgesetzten in meinen Unternehmen zu lernen.

In der Arbeitslosigkeit habe ich deswegen sehr viele Podcasts gehört (mache ich auch heute noch) und Bücher gelesen (genauso heute noch).

Seit dem Ende der Arbeitslosigkeit sind auch noch Hörbücher dazu gekommen, da jetzt mit einem Vollzeitjob, und meiner Leidenschaft für WeWillWork, ich nicht mehr ganz so viele Bücher wie früher lesen kann.

Ein Buch stattdessen aktiv zu hören wirkt aber auf mich genauso stimulierend wie der Lesevorgang, weshalb für mich kein Abstieg der Qualität, oder ähnliche Probleme ersichtlich sind.

Wie sieht es für Dich aus?

Kennst Du jemand der als Mentor geeignet wäre, oder gibt es in für Dich erreichbarer Distanz Firmen, die Dir einen potentiellen Mentor bieten können?

Oder wirst Du Medien zum eigenständigen Mentoring verwenden?

Bist Du jemand der mehr durch Lesen, oder Hören besser lernt?

Lass mich Deine Meinung, und Deine Pläne in den Kommentaren wissen!

Wenn der Artikel Dir gefallen hat, teile ihn bitte auf facebook oder twitter!

-Daniel

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About the Author:

Zwischen 2008 - 2015 gesamt drei Jahre arbeitslos gewesen. Zweifacher Auslandsösterreicher, arbeite momentan für Apple. 69 KG abgenommen, erweitere autodidaktisch ständig mein Wissen. Folge mir auf facebook: http://www.facebook.com/wewillworkat oder auf twitter: http://www.twitter.com/dmulec

2 Kommentare

  1. Ben heinrich 7. Mai 2016 um 4:04 Uhr - Antworten

    Ich habe auch abgenommen, durch die Arbeitslosigkeit nämlich.
    Fand deinen Beitrag auf Huffington Post Deutschland ziemlich objektiv und empathisch.
    Arbeitslose haben ja wirklich wie andere Menschen auch Existenzsorgen, über die man aber kaum spricht (zumindest nicht in den Medien). Und das Selbstbewusstsein nagt auch daran, was du gut erkannt hast und durch diese Webseite auch versuchst entsprechend entgegenzusteuern wie ich denke.

    Ein weiteres Thema, was möglicherweise im Rahmen der Arbeitslosigkeit große Betrachtung finden könnte wäre: Bewerbungsgespräche.
    Nicht jeder hat das Selbstvertrauen, die Erfahrung das Geld und den Willen sich selbstständig zu machen und deshalb sind die Angestellten-Verhältnisse jene Jobs welche die meisten Leute interessieren.
    Man kann an sich natürlich selbst arbeiten, sich stetig weiterbilden, Sport betreiben, auf Fitness achten.
    Aber den richtigen Eindruck machen ist bei fast 35 Bewerbungsgesprächen ohne Zusagen immer wieder Sisyphos-Arbeit.
    Irgendwann gewinnt man den Eindruck, nicht mehr ernst genommen zu werden je länger man schon sucht (ab 2 Jahren).
    Will nicht wissen wie schwer es erst wird wenn ich 3 Jahre Suchen muss.
    Wenn man nur kurze Zeit arbeitslos ist dann geht ja alles finanziell irgendwie, aber Reisen kann man sich ab einer längeren Arbeitslosigkeit maximal durch Ersparnisse finanzieren und nicht zu vergessen, dass es dann eine Abmeldung beim Arbeitsamt-Service benötigt außer man ist halt Student der das im Rahmen des Erasmus machen kann, da ist es vielleicht weniger schlimm mit der Versicherung.

    • Daniel Mulec 7. Mai 2016 um 11:18 Uhr - Antworten

      Hi Ben,

      Vielen lieben Dank für Dein Kommentar und Feedback!

      Da gebe ich Dir recht, in meinen 3 Jahren der Arbeitslosigkeit waren Bewerbungsgespräche immer der Knackpunkt. Das Bewerbungsschreiben hat immer zu einer Einladung zum Gespräch, oder zu einer Absage geführt.

      Wenn ich eingeladen wurde, hat es dann fast immer am Gespräch bei mir gescheitert.

      Mittlerweile habe ich gelernt, dass es wenn man die Kompetenzen für den Job hat (weswegen man ja ins Gespräch überhaupt eingeladen wird), ist es eine Sache des Selbstbewusstseins, und sich selbst richtig zu verkaufen.

      Dazu werde ich in den kommenden Wochen auch einen Artikel schreiben, da ich als nächstes Buch Daniel Pinks‘ „To Sell is Human“ lesen werde, um mich in dem Bereich zu verbessern 🙂

      Halte unbedingt deinen Kopf hoch, auch Du wirst wieder einen Job finden. Und der wird besser sein als alles was Du zuvor hattest, garantiert.

      Liebe Grüße aus Cork,
      Daniel

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