• arbeitslos-onlineprojekt

Während soziale Netzwerke wie Facebook und co. immer mehr mit unseren Leben verschmelzen, ist es noch immer recht verpönt, seine vergangenen Arbeiten online zu stellen. Nur da es immer heißt: Eigenlob stinkt.

Leute schrecken noch immer davor zurück, ihre Kompetenzen online zu veranschaulichen. Der Welt zu zeigen, was sie drauf haben.

Das ist wirklich schade, denn besonders in der Arbeitslosigkeit sollte man unbedingt herzeigen, was man alles kann.

Das Internet bietet Dir heutzutage eine Vielzahl an Möglichkeiten an, um schriftlich, hörbar und visuell zu zeigen, was Du alles drauf hast.

Außerhalb des deutschsprachigen Raums ist es üblich geworden, dass alles und jeder sein eigenes Nebenprojekt hat. Egal ob er arbeitet, oder auf der Suche nach einer Festanstellung ist.

Immer mehr Menschen haben ihre eigenen Onlineprojekte wie Blogs (z.B. WeWillWork ist auch ein Blog, wobei ich diesen aber auch für das kommende Buch nutze), YouTube Kanäle oder Podcasts.

Umso mehr Menschen haben auch ihre eigenen Nebenprojekte in der Offline Welt.

  • Sie schreiben Bücher
  • Handwerklich begabte Menschen bauen Möbel oder Spielzeuge
  • Sie drehen Filme
  • Und vieles mehr

Im heutigen Artikel fokussieren wir uns darauf, warum sich gerade in der Arbeitslosigkeit ein Onlineprojekt lohnen kann.

Fang‘ noch heute ein Onlineprojekt an

Der exponentiellen Verbesserung der Technik muss man ja eines zu gute heißen:

Medien zu erschaffen ist leichter denn je zuvor

  • Für einen Blog, bzw. Webseite, brauchst Du nicht mehr in HTML oder PHP zu programmieren
    • Jedes Blog Programm, wie z.B. WordPress, ermöglicht es Dir, ohne Umwege mit dem Schreiben zu beginnen
    • Jedes moderne Content Management System gibt Dir die Möglichkeit, Deine Webseite visuell zusammen zu basteln.
  • Ein Video, mit dem Du zeigst was Du drauf hast, kannst Du jederzeit mit Deinem Handy aufnehmen und auf YouTube oder Vimeo hochladen
    • Jeder Computer, egal ob Windows, Mac oder Linux, kommt sowieso schon mit einem Videobearbeitungsprogramm vorinstalliert
      • YouTube, Vimeo und Konsorten bieten auch ihre eigenen kostenfreien Tools dazu an
  • Jeder Computer hat ein eingebautes Mikrofon
    • Bist Du ein Fachmann in einem Gebiet, dass sich für einen Podcast eignet, kannst Du jederzeit Deine erste Podcast Episode mit nur einem Knopfdruck aufnehmen
      • Audacity, eines der besten Tonbearbeitungsprogramme überhaupt, ist sogar komplett kostenfrei

Im heutigen Internet gibt es keine Ausrede mehr, um nicht selbst etwas zu erschaffen, und es mit den Mitmenschen zu teilen.

Kannst Du eines dieser Medien mit Deinen Fachkompetenzen vereinen, hast Du schon ein Erfolgsrezept gefunden.

Warum?

Du positionierst Dich als Experte

Manchmal kommt es einem so vor, als wüsste alles und jeder mehr als man selbst.

Ist aber nicht so. Du bist nicht immer der Dümmste im Raum.

Es gibt zwar immer jemand, der zu einem gewissen Thema mehr weiß als Du, genauso gibt es aber auch immer jemand, der weniger als Du dazu weiß.

Für genau diese Person bist Du ein Experte.

Was einen Experten auszeichnet ist, dass er weitaus mehr Wissen hat als man selbst.

Auch für Personen, die mehr Erfahrung als Du haben bringst Du etwas an den Tisch. Mit Deiner persönlichen Erfahrung bringst Du Deinen individuellen Ansatz zum ganzen.

Auf Deinen Input wird Wert gelegt

Egal ob Blog, Podcast, oder YouTube Kanal. Je länger Du aktiv bist, desto wertvoller wird Deine Meinung für Deine Umwelt.

Mit der Zeit bekommst Du immer wieder Anfragen aus Presse, TV, Radio, anderen Blogs, Podcasts oder YouTube Channels.

Du wirst eine öffentlich respektierte Persönlichkeit mit einem eigenen Gefolge.

Du präsentierst Deine Kompetenzen noch vor einer Bewerbung

Egal ob Du über Dein Fachwissen schreibst, Videos machst oder Podcasts aufnimmst:

Für Dein Onlineprojekt setzt Du all Deine Fachkenntnisse ein, und potentielle zukünftige Arbeitgeber sehen diese dadurch schon vor Deiner Bewerbung.

Ist der Vorgesetzte internetaffin, wird er sehr von Deinem Projekt beeindruckt sein.

Du lernst Networking

Hast Du neben den Bewerbungen ein Onlineprojekt am Start, wirst Du eher früher als später Blogger, Podcaster und andere YouTuber kennenlernen.

Du wirst mit ihnen zusammenarbeiten, egal ob über Gastbeiträge, Interviews, oder Gastkommentare.

Eventuell befreundest Du Dich auch mit ihnen.

Neben Onlinekollegen, wirst Du auch Gleichgesinnte kennenlernen, die für all die Dinge schwärmen, für die auch Du mit Deinen Fachkompetenzen brennst.

Beziehungen sind eines der wichtigsten Mittel, um an einen neuen Job zu kommen. Je stärker die Beziehung zwischen Dir und den Mitmenschen, desto mehr kann sich daraus entwickeln.

Leute werden Dich weiterempfehlen:

  • Innerhalb ihrer Firma
  • Ihren Kunden
  • Ihren Freunden und Bekannten
  • Ihren Familien

Vitamin B(eziehung) ist eines der besten

Du kommst leichter zu einem neuen Job

Haben Firmen Deine Kompetenzen über ein Projekt stichfest auf der Hand, sind sie viel mehr dazu geneigt, Dich einzustellen, als wenn Du Dich mit einer normalen Bewerbung im Unternehmen meldest.

Dein Blog, Podcast oder YouTube Kanal zeigt ihnen direkt den Mehrwert, den Du dem Unternehmen bietest:

  • Hochgradige Fachkompetenz
  • Medienkompetenz
  • Hervorragender Networker
  • Out of the Box-Denken
  • Influencer Fähigkeit
  • Kreativität
  • Großartige Schreibkunst (Wenn Du bloggst)
  • Spitzen Redner (Wenn Du Podcast betreibst oder auf YouTube aktiv bist)
  • Sehr gut in Videobearbeitung (Wenn Du auf YouTube aktiv bist)
  • Talentierter Grafikdesigner (Wenn Du einen Blog betreibst)

Es gibt unzählige Erfolgsstories, die über ihr eigenes Onlineprojekt aus der Arbeitslosigkeit in einen neuen Job gewechselt sind.

Besonders in der Marketingbranche ist es üblich, Manager kennen zu lernen, die z.B. ihren Blog oder YouTube Kanal dazu nutzen konnten, einen Job in einer Agentur zu landen.

Du machst Dir Deinen eigenen Job

Entwickelt sich Dein Onlineprojekt in die Richtung, dass es sich zu etwas sehr großem entwickelt, hast Du die einmalige Chance Dich damit Selbstständig zu machen.

YouTuber ReversalKnD und Podcaster Myke Hurley sind zwei internationale Beispiele dafür.

Beide haben ihre Projekte als Hobbies angefangen.

Beide wurden echt gut in dem, was sie tun.

Sie haben stets ihr Publikum vergrößert. So konnten sie ihr Potential nutzen und kommerziell werden.

Für moderne „Jobs“, wie Podcaster oder YouTuber gibt es keine offizielle Jobbeschreibung.

Es gibt keine offizielle Ausbildung.

Es gibt keine Firmen, die so jemanden einstellen.

Das sind Jobs, die man sich selbst macht. Jobs, die man machen kann, da die in die Onlineprojekte investierte Zeit Früchte trägt.

Das ganze hat aber auch einen großen Nachteil: Bis man das Glück hat, sein Onlineprojekt zu seinem Beruf zu formen, vergeht eine sehr lange Zeit.

Nur die wenigsten haben die Ausdauer und die Willenskraft, diese Zeit durchzustehen. All die Ups und Downs zu erleben, die mit solch einem Projekt einhergehen können.

Du lernst immer etwas neues

Betreibst Du Dein eigenes Onlineprojekt, wirst Du immer etwas neues dazu lernen. Es gibt immer etwas zu verbessern, es gibt immer neue Inhalte zu erstellen.Dazu kommt Recherche in Suchmaschinen, und sich über Online- oder Offlinekurse fortzubilden.

Das ist alles wissen, dass Du dann in Deiner Karriere wieder anwenden kannst.

Du machst etwas sinnvolles

Eines der größten Probleme der Arbeitslosigkeit ist, dass einem eines das menschlichen Grundbedürfnisse genommen wird.

Man verfolgt keine sinnvolle Tätigkeit.

Bist Du arbeitslos, darfst Du nicht Deinen Teil in der Gesellschaft beitragen.

Mit einem Onlineprojekt, um dass Du Dich außerhalb der Bewerbungen kümmerst, umgehst Du dieses Problem.

Du machst etwas für Deine Karriere sinnvolles.

Deine Fähigkeiten mit einem Projekt zu aktiv zu zeigen, dass auch in sozialer Hinsicht nützlich ist, macht das ganze sogar noch besser.

Du bist Deine eigene Marke (Personal Branding)

Die Welt lernt Dich auf einer tiefen Ebene kennen. Tiefer als facebook oder LinkedIn es möglich machen können. Das zeigt Deinem zukünftigen Arbeitgeber besser als jede Bewerbung, ob Du in die Firma passt.

 

Hast Du noch weitere Fragen zum Aufbau Deines eigenen Onlineprojekts?

Wirst Du noch heute eines starten?

Hast Du schon eines?

Dann lass es mich sehen! Zeig es mir, indem Du ein Kommentar am Ende des Artikels hinterlässt, und setze einen Link zum Projekt im Feld „Webseite“!

-Daniel

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About the Author:

Zwischen 2008 - 2015 gesamt drei Jahre arbeitslos gewesen. Zweifacher Auslandsösterreicher, arbeite momentan für Apple. 69 KG abgenommen, erweitere autodidaktisch ständig mein Wissen. Folge mir auf facebook: http://www.facebook.com/wewillworkat oder auf twitter: http://www.twitter.com/dmulec

4 Kommentare

  1. Kathi Keinstein 18. Juni 2016 um 16:43 Uhr - Antworten

    Was du hier schreibst, gibt fast wörtlich wieder, was ich selbst im guten letzten Jahr gelernt habe!

    Anfang 2015 ereilte mich nämlich auch die Arbeitslosigkeit , welche mich unter anderem in einen Standort -Bestimmungskurs vom hiesigen Arbeitsamt geführt hat. Dort habe ich viel erhellendes über mich selbst, meine Schwächen, aber vor allem über meine Stärken gelernt.

    Danach war ich wie elektrisiert, wollte unbedingt voran kommen, etwas bewegen. Aber so schnell geht das ja nicht. ..

    Und dann stolperte ich regelrecht über das Medium Blog. Und war sofort geflasht. 3 Wochen später hatte ich meinen selbstgehosteten WordPress -Blog. Der ist mittlerweile ein Jahr alt und ich geniesse jeden Tag, an dem ich damit meine Leidenschaft, die Chemie, die ich studiert habe, „sinnvoll“ verwenden kann. Und zwar sinnvoll, weil es mich selbst erfüllt.

    Inzwischen bin ich wild entschlossen, aus dem Blog auch etwas „ernsteres“ zu machen – ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen.

    Im Übrigen habe ich seit dem Blog-Launch auch einen neuen (Neben -)Job (wobei das eine mit dem anderen nicht zusammen hängt ), in dem ich mich pudelwohl fühle. Und aus dieser Anstellung habe ich schliesslich eines gelernt, das meine Skepsis gegenüber dem „Slogan“ deines Projekts geweckt hat.

    Denn meiner Erfahrung nach ist für nachhaltigen Erfolg wesentlich wichtiger, eine Anstellung bzw.ein Umfeld zu finden, das zu meiner Persönlichkeit passt, als alle Kraft zu verwenden um mich einem Umfeld anzupassen!

    Und ich habe sowohl in meiner jetzigen Anstellung als auch in meinem Blog zu Chemie und mehr Naturwissenschaft im Alltag solche Umfelder gefunden. So hoffe ich, in Zukunft beides miteinander pflegen zu können.

    Liebe Grüsse,
    Kathi

    • Daniel Mulec 21. Juni 2016 um 12:00 Uhr - Antworten

      Hi Kathi,

      Klingt ja sehr cool der Nebenjob, ich gratuliere Dir sehr dazu!

      So gut wie Du schreibst, solltest Du den Blog auf alle Fälle auch als Buch veröffentlichen.

      Und naja, anpassen soll man sich der Umgebung nicht, man soll so individuell bleiben, wie man will. Aber die Philosophie hinter WeWillWork ist, dass man sich stets auf allen Ebenen (Bildung, Geistig, Fitness etc.) verbessert, da man davon in der Arbeitswelt stark profitiert.

      Liebe Grüße aus Cork,
      Daniel

  2. […] Du während der Jobsuche ein Onlineprojekt, oder ein aktives Social Media Profil, kannst Du diese Präsenz nutzen, um dem Recruiter eine […]

  3. […] zeigt in diesem Artikel wirklich toll, wie man ein eigenes Onlineprojekt nutzen kann, um zum Job seiner Träume zu […]

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