• arbeitslos-positiv-denken

Arbeitslosigkeit ist Mist. Da sind wir uns alle einig.

Immer wieder kommen direkte Absagen auf Deine Bewerbungen hinein, oder man muss ewig versuchen Rückfrage zu halten, bis überhaupt eine Reaktion kommt.

Die eigene Familie ist meistens auch nicht hilfreich. Subtile Kommentare zur Arbeitslosigkeit von ihnen sind auf dem Tagesplan.

Freunde und Bekannte machen das Selbe.

An manchen Tagen möchte man dann einfach alles über den Haufen schmeißen, denn es wirkt so als würde einfach nichts mehr klappen.

Diese Gedanken sind verständlich, sie sind absolut menschlich. Sie sind aber nur Gedanken. Im heutigen Artikel geht es deswegen darum, wie Du diese Situationen nutzt, um Dich in ein positives Mindset umzupolen, und natürlich warum Du überhaupt immer positiv denken solltest.

Trete jetzt der WeWillWork Guerilla bei, melde Dich für den Newsletter an!

So schaffst Du es mit positiven Denken durch die Arbeitslosigkeit

Positiv denken bedeutet nicht gleich, blind optimistisch zu sein. Positiv denken heißt nicht, alles einfach so hinzunehmen, da das Universum es eh zu Deinem Gunsten hinbiegt.

Positives Denken umschreibt eine Attitüde, in jeder Situation positive Gedanken zu haben, aber auf diese Gedanken auch dementsprechende Taten folgen lässt. Egal wie Düster die Situation auch wirken mag, man bemüht sich wirklich immer um eine positive Attitüde.

Seit 2010 gibt es Studien, die belegen dass es auch viele positive Effekte für Dein Gehirn hat.

Du denkst Dir die Welt

Die Welt sieht so aus, wie Du sie Dir in Deinem Inneren baust. Klingt etwas komisch, aber es ist erwiesen, dass jeder die Welt anders als sein Mitmensch empfindet.

Das kommt nicht nur davon, dass jeder Mensch ein Individuum ist, sondern vor allem auch von der Denk- und Lebensweise. Gehst Du mit einer positiven Einstellung durchs Leben, wirkt die ganze Welt viel freundlicher auf Dich. Über Hindernisse, die Dir das Leben in den Weg wirft springst Du mit elan.

Genau umgekehrt ist es, wenn Du eine negative Einstellung hast.

Wenn Du Dir denkst, dass etwas nicht gut geht, wird es meistens nicht gut gehen. Beispiel:

Du bist im Vorstellungsgespräch, und Du hast das Gefühl, dass es schlecht läuft. Objektiv weißt Du es aber nicht, und Deine Gesprächspartner geben Dir auch mit ihrer Körpersprache keinen Hinweis, wie es läuft.

Dank Deiner negativen Gedanken zur Situation, wirst Du früher oder später irgendwas im Gespräch machen, wodurch Du es für Dich negativ enden wird. Mit einem negativen Mindset gibt es davon kein entrinnen.

Trete jetzt der WeWillWork Guerilla bei, melde Dich für den Newsletter an!

Diese Auswirkungen hat das positive Denken

Du wirst viel weniger Streß empfindlich

Wenn Du positiv denkst, wirst Du viel weniger Streß empfindlich. Egal ob der Streß vom Arbeitsamt, dem Unternehmen bei dem Du Dich gerade bewirbst, in der Beziehung, oder Streß in der Familie.

Du hast eine positive Gedankenwelt, Du verstehst, dass es nur eine vorrübergehende Situation ist. In Gelegenheiten wie diesen schaust Du, was Du daraus lernen kannst. Somit weißt Du auch, wie Du solch eine Situation in Zukunft vermeiden kannst.

Du wirst resilienter

Positiv denken trägt automatisch zu einer höheren Resilienz bei. Mit Deinem einzigartigen Gedankengut, hast Du bei jedem Rückschlag eine Sichtweise auf die Situation, durch die Du viel leichter wieder aufstehst und weitermachst. Je stärker Deine Fähigkeit ist, positiv zu denken, desto mächtiger wird auch Deine Resilienz.

Deine Gesundheit verbessert sich

Es ist erwiesen, dass positiv denkenden Menschen viel seltener Krank sind. Warum das so ist, ist noch eine ungeklärte Sache. Es wirft Wissenschaftlern noch ein großes Rätsel auf.

Forscher der Mayo Clinic vermuten, es liegt daran, dass positiv denkende Menschen sich aufgrund ihrer Einstellung auch um ihre Fitness und Ernährung kümmern.

Das sind zwei der größten Faktoren, die in die menschliche Gesundheit einspielen.

Du lebst länger

Jemand, der gerne und viel positiv denkt, ist weitaus weniger davon betroffen, früher oder später einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu haben. Das Risiko für Bluthochdruck ist ebenfalls verringert. Auch Dein Streßpegel wird auf die Zeit immer niedriger.

All das spielt zusammen, weshalb als positiv denkender Mensch die Chancen für Dich sehr gut stehen, dass Du länger lebst.

Trete jetzt der WeWillWork Guerilla bei, melde Dich für den Newsletter an!

Na, hab ich Dir positiv denken schmackhaft gemacht? Super!

Jetzt willst Du natürlich wissen, wie Du es Dir zur Gewohnheit formen kannst. Das schauen wir uns jetzt in der nächsten Sektion an.

So gewöhnst Du Dich ans Positiv Denken!

Um Dein positives Mindset effektiv zu formen, musst Du es wie jede andere Gewohnheit sehen: Nur in Baby Steps kommst Du zum Erfolg.

Wie bei jeder Gewohnheit, kannst Du den Prozess auch sehr methodisch gestalten.

Meditieren

Meditation ist eine Wunderwaffe, wenn es darum geht sich selbst neu zu programmieren. Meditation ist nämlich nicht das spirituelle Tohuwabohu, als das es in den Medien dargestellt wird.

Wenn Du meditierst, machst Du im Endeffekt nichts anderes, als Dich auf gewisse Sachen zu konzentrieren, um somit die Gedankenwelt auszuschalten. Aufgrund der Konzentration, und dem abstellen vom ständigen Geschwafel in Deinem Gehirn, fällt es Dir dann viel leichter, Dich Selbst und eine Situation objektiv zu betrachten.

Mit einer objektiven Betrachtungsweise auf das Leben siehst Du die positiven Aspekte viel einfacher.

Eine ausführliche Anleitung zum meditieren findest Du übrigens hier: Meditiere Dich Mächtig!

Krafttraining

Krafttraining ist eine langfristige Investition in Deine Gesundheit, die Dir die Wichtigkeit von Babyschritten beibringt.

Denn im Krafttraining geht es darum, sich ständig zu verbessern.

Du hast ständig klitze kleine Fortschritte, weshalb Du zu akzeptieren lernst, jeden einzelne kleine Änderung als positiv zu betrachten.

Außerdem lernst Du zielorientiert zu denken, da um Dich zu verbessern, Du natürlich auch wissen musst, in welche Richtung Du Dich hinarbeiten wirst:

  • Mehr Wiederholungen
  • Mehr Gewicht
  • Mehr Muskelmasse

Je länger Du dran bist, desto größer werden die Veränderungen. Sie werden Dir zeigen, dass Du wirklich alles im Leben erreichen kannst, wenn Du mit positiver Attitüde dahinter bist.

Eine Einsteigerroutine für Krafttraining findest Du übrigens hier: 10 Gründe, um während der Arbeitslosigkeit Fit zu bleiben

Bewusst Dankbar sein

Wenn wir uns ehrlich sind, sind wir als Generation Y viel zu selten dankbar. Wir nehmen unseren Status, uns selbst verwirklichen zu können, als gegeben hin. Wir kennen nichts anderes, als den Luxus mit dem wir aufgewachsen sind.

Gerade in der derzeitigen Wirtschaft ist es wichtig, dass wir uns wieder mehr auf Dankbarkeit besinnen.

Denn bist Du bewusst Dankbar, wirst Du, je länger Du es praktizierst, jede einzelne Situation mehr wert schätzen können. Das hilft Dir sehr dabei, das positive im Leben sehen zu können und dementsprechend zu handeln.

Ich mache das so, indem ich mich jeden Abend an mein Dankbarkeitstagebuch setze, und den heutigen Tag revue passieren lasse. Dann überlege ich mir, für welche der heutigen Ereignisse ich wirklich dankbar sein kann, und schreibe diese nieder.

Mein Dankbarkeitstagebuch ist übrigens ein handfestes Notizbuch aus Papier.

Es ist für mich ein wichtiges Werkzeug zur Selbstverbesserung, weshalb ich da gerne bereit bin ein bisschen mehr zu investieren.

In der Arbeitslosigkeit habe ich immer Moleskine genutzt, aber seit ich in Irland lebe habe ich erfreulicherweise festgestellt, dass die Notizbücher von Leuchtturm1917 von gleichartiger Qualität sind, und das obwohl sie günstiger sind.

Mach was Kreatives

Deine Kreativität aus zu leben, ist wohl das geistige Äquivalent zum Krafttraining.

Egal ob Du Musik machst, malst oder schreibst, du machst etwas, in dem Du immer besser wirst. Du machst etwas, mit dem Du etwas erschaffst.

  • Als Musiker machst Du Songs
  • Als Künstler malst Du Gemälde
  • Als Schreiber schreibst Du ein Buch, einen Blog, Kurzgeschichten, oder was Dir sonst in den Sinn kommt

Etwas zu erschaffen, sagen zu können „Ich habe das gemacht“, ist ein einzigartiges Erlebnis.

Zu sehen, wie etwas seiner Vollendung in kleinen Schritten immer näher kommt, zeigt Dir ebenfalls die Wichtigkeit von kleinen Schritten.

Weiters wirst Du immer positiver denken, je besser Du in der von Dir ausgesuchten Fähigkeit wirst.

Zu kreativen Dingen, die Du im Internet machen kannst, habe findest Du hier einen Artikel dazu: Lohnt sich ein Onlineprojekt in der Arbeitslosigkeit?

Übernimm Verantwortung für Dich selbst

Einer der Gründe, warum die meisten Menschen negativ denken ist, sie überlassen die Verantwortung über ihr Leben anderen.

Sie nehmen ihr Leben nicht selbst in die Hand. Denn sie haben Angst. Fürchterliche Angst.

Wer sein Leben nicht selbst in die Hand nimmt, sieht sich selbst als ein Opfer der Umstände.

Diese Person wird zum neider, findet dass das Leben ihm nur Steine in den Weg schmeißt und andere bevorzugt.

Nimmst Du die Verantwortung für Dein Leben selbst in die Hand, bist Du der Kommandeur.

Du bestimmst, in welche Richtung sich Dein Leben entwickelt.

Du kannst Dir mehr positive Situationen als je zuvor erschaffen.

Fangst Du an, Verantwortung für Dein Leben zu übernehmen, wirst Du in den kommenden Jahren alle Deine Erwartungen an Dich übertreffen.

Suche Dir positive Freunde

Einer der größten Verursacher eines negativen Mindsets ist die Umwelt. Freunde, Familie, Bekannte, usw. Da hat man leider den Nachteil, die Familie kann man sich nicht aussuchen. Die Freunde aber schon.

Ich weiß, sich Freunde aus zu suchen klingt viel einfacher als es ist. Besonders als Erwachsener.

Wenn Du aber dauerhaft Dein Mindset zum positiven ändern willst, ist es eine der Änderungen, die Du im Leben machen musst.

Der Motivationstrainer Jim Rohn hat dazu eine sehr gute Aussage gemacht: Du bist der Durchschnitt der 5 Leute, mit denen Du die meiste Zeit verbringst.

Ergo, das Verhalten Deines engen Freundeskreis färbt sehr auf Dich ab. Sind sie ambitioniert, positiv und aktiv, wirst auch Du diese Merkmale in Dir entdecken. Sind sie faul, zocken den ganzen Tag nur MMORPGs, und sind depressiv, wirst Du auch höchstwahrscheinlich so ähnlich enden.

Dich von negativen Freunden zu trennen tut weh.

Schließlich seid ihr seit langem beste Freunde, und habt viel miteinander erlebt.

Du wirst traurig sein. Du wirst vorrübergehend einsam sein.

Wenn Du neue Leute kennenlernst, wird es das aber absolut wert sein.

Ich habe es auch gemacht, und es geht mir heute besser als je zuvor.

Achte auf Deine Sprache

Hand in Hand mit negativem denken geht negatives sprechen.

Lies die folgenden Sätze laut:

  • „Ich kann das nicht“
  • „Sie sagen mir eh ab“
  • „Ich glaube nicht, dass das gut geht“

Merkst Du’s? Schon wenn Du diese Sätze liest, bekommst Du ein mulmiges Gefühl im Magen.

Bist Du jetzt sogar traurig, entschuldige ich mich dafür, tut mir leid.

Deine Gefühle folgen den Gedanken, und der Sprache.

Wenn Dir das nächste Mal auffällt, dass Du etwas negatives sagen willst, forme es stattdessen in positives:

  • Klar kann ich das / Wir werden herausfinden, ob ich das kann
  • Sie schicken mir definitiv eine Antwort
  • In welchem Ergebnis es enden wird, weiß ich so nicht

Siehst Du, jetzt fehlt das negative Gefühl komplett.

Besonders wenn Du jemand bist, der ohne zu Denken einfach darauf los redet,

Konzentriere Dich einfach auf das Gute

Du, Ich, Dein Partner, Deine Eltern, jeder von uns hat mindestens 60.000 einzelne Gedanken am Tag. Laut Statistik sind nur 3% davon positiv. Für den Anfang ist es schon ein großer Erfolg, wenn Du einen Bruchteil mehr an positiven Gedanken jeden Tag entwickelst.

Wie es mir mit positivem Denken geht

Ich war lange ein extremer Pessimist. Gedanken, Sprache, Aktivitäten, mein kompletter Lebensstil war darauf ausgerichtet, ein Opfer meiner Umstände zu sein. Die Welt wolle mir nur böses.

Zu realisieren begann ich, dass das nicht so ist, als ich 2009 meinen damaligen Job bei Nintendo bekommen habe.

Da begann ich zu sehen, dass man sein Leben selbst in gewisse Richtungen steuern kann. So begann ich mich Schritt für Schritt mit positiver Psychologie zu beschäftigen.

Mit weiteren Erfolgen, die in den höhen und tiefen des Lebens erfolgt sind, habe ich mir im Laufe der darauf folgenden Jahre mein Mindset immer mehr in die positive Richtung umprogrammiert.

Natürlich erwische ich mich heutzutage auch noch immer dabei, negative Gedanken zu haben.

Dann analysiere ich die Gedanken, und schaue wie ich ihn positiv umformulieren kann.

Ständige Selbstverbesserung, und nicht aufgeben: Das ist die Devise 🙂

-Daniel

Bist Du jemand der positiv denkt, oder ertappst Du Dich immer wieder beim negativ denken?

Hat Dir positiv Denken in der Arbeitslosigkeit weitergeholfen?

Lass mich Deine Gedanken (Konnte mir das Wortspiel nicht verkneifen), wie immer in den Kommentaren unterhalb des heutigen Artikels wissen!

Trete jetzt der WeWillWork Guerilla bei, melde Dich für den Newsletter an!

Dieser Artikel beinhaltet Affiliate-Links zu Amazon. Das sind Verweise zu Produkten bei Amazon, über die ich eine Werbeprovision erhalte, wenn Du über einen meiner Links bei Amazon einkaufst. Dich kostet das natürlich nichts extra, aber mir hilft es sehr. Das ist die einfachste Weise, um WeWillWork ohne Kosten zu unterstützen.

About the Author:

Zwischen 2008 - 2015 gesamt drei Jahre arbeitslos gewesen. Zweifacher Auslandsösterreicher, arbeite momentan für Apple. 69 KG abgenommen, erweitere autodidaktisch ständig mein Wissen. Folge mir auf facebook: http://www.facebook.com/wewillworkat oder auf twitter: http://www.twitter.com/dmulec

2 Kommentare

  1. Anon 27. Juni 2016 um 18:27 Uhr - Antworten

    Also ich fühle mich nicht der Generation Y zugehörig, wenn man zu liest was die Medien mit Generation WHY verbinden.
    Ich bin nicht der Karriereleiter steil aufgestiegen, schon gar nicht habe ich eine Beförderung bisher erlebt.
    Ich bin froh, wenn ich überhaut meinen Wunschjob kriege.
    Und es ist keine leitende Funktion oder Position wo man ein Team führt und immens viel Verantwortung übernimmt oder gar mehr als 1 Jahr Berufserfahrung bräuchte. Ich versteh nicht wie das schiefgehen kann nach fast 45 Bewerbungs-Gesprächen in 2 Jahren und 6 Monaten.
    Die Generation Y wie wir sie kennen mag undankbar sein, ich aber fühle mich dieser nicht zugehörig, auch mit BHS-Abschluss. Das sind doch alles erfolgsverwöhnte Akademiker, mit reichen Familien bei denen selbst im Minigolf nie ein scheitern passiert ist, weil irgendwer die Bahnen so präparierte ,dass der Golfball immer mit weniger als 7 Schlägen eingelocht wurde.
    Undankbar war ich nie. Andere sagen nicht halb so oft danke wie ich an einem Tag.

    • Daniel Mulec 27. Juni 2016 um 19:57 Uhr - Antworten

      Hallo Anon,

      So ähnlich geht es mir auch.

      Steil aufgestiegen bin ich bislang auch noch nicht, für mich war es bislang eine schrittweise Entwicklung. Bist Du derzeit Arbeitslos?

      Ich finde super, dass Du schon von vornherein so eine tolle Einstellung zur Dankbarkeit hast, ich musste es mir mit dem positiv denken erst angewöhnen.

      Liebe Grüße aus Cork,
      Daniel

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Jetzt Gefällt mir klicken!schliessen
oeffnen

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen