Meditiere Dich Mächtig!

  • meditierendes Mädchen

Wahrscheinlich denkst du dir nach dieser Überschrift „Was, Meditieren, wirklich? Ich bin jetzt seit unzähligen Wochen Arbeitslos und soll Meditieren?!“.

Klar, aber hör mich aus.

Die heutige Welt ist hyperkonnektiv. An jeder Ecke erwarten dich Reizüberflutungen aller Art: facebook am PC, Snapchat am Handy, Werbung immer und überall, wir werden stets abgelenkt und unsere Gedanken kommen nie zur Ruhe.

Von allen Seiten hört man meckern, da, obwohl man 42 Bewerbungen pro Woche heraus schickt angeblich viel zu wenig macht, und von den Firmen kommen nur ständig absagen.

Wer sich nicht um seine mentale Stärke kümmert, wird früher oder später unter all diesem Druck leiden.

Glaub mir, ich habe selber gelitten.

Gegen all diesen Stress kann man auf viele Weisen etwas unternehmen, Kraftsport, Ausdauersport, einfache Spaziergänge, Lesen und so weiter, aber eine Technik ist effektiver für das Gehirn als alles andere:

Die Kunst des Meditierens

Dank B-Movies und Kung Fu Filmen ist Meditation in der öffentlichen Meinung mit spirituellen und religiösen Tohu Wa Bohu verbunden, aber das ist völliger Unsinn.

Grob zusammengefasst ist Meditieren nichts anderes, als die eigene Konzentration auf etwas spezifisches zu lenken und diese so lange wie möglich dar auf zu halten.

Seit über 190 Tagen meditiere ich täglich, und ich wünsche mir dass ich es schon während meiner Langzeitarbeitslosigkeit getan hätte, denn es hätte mir einiges an Schmerz und Leid erspart.

Der heutige Artikel behandelt die Grundlagen des Meditierens im Detail und wie du sie nutzen kannst

Was ist Meditation im Detail?

Wer an Meditation denkt hat sofort folgendes im Kopf: Im Schneidersitz so gerade sitzen dass einem der Rücken zu Schmerzen beginnt, den Geruch von Kräutertee und den Verzicht auf Fleischkonsum.

Glücklicherweise ist es genau das Gegenteil. Denn Meditieren ist nichts anderes als sein Gehirn darauf zu trainieren, weitaus mehr im Hier und Jetzt zu sein, den derzeitigen Moment bewusst zu erleben und mehr auf das was passiert acht zu geben.

Denn wenn wir es nicht tun, lenkt sich unser Gehirn stehts von selbst ab oder du drängst dich auf Ablenkungen von außen. Tagträume, Musik auf dem Weg zur Arbeit hören, WeWillWork vor dem Schlafen gehen lesen, weißt du was ich meine?

Unzählige Studien der letzten 35 Jahre zeigen auf dass Meditieren ein Allheilmittel ist.

Eine Superkraft.

Deine Superkraft.

Wie ein Jedi-Ritter, nur im echten Leben.

Wer regelmäßig Meditiert

  • kann besser mit Stress umgehen
  • wird generell aufmerksamer
  • wird akzeptierender
  • öffnet sich für neues
  • steigert seinen Fokus
  • wird kreativer als je zuvor
  • usw.

Die Liste an positiven Änderungen die Menschen seitdem sie Meditieren erlebt haben scheint schier endlos zu sein.

Eine Kurzanleitung für eine 15~Minuten Körperscan Meditation:

Die Schritte zum Meditieren sind sehr einfach. In der Meditation die ich dir hier zeige machen wir einen Bodyscan, das bedeutet dass wir uns bemühen Körperteile spezifisch zu fühlen.

Vorbereitungen:

Für das erste Mal ist es empfehlenswert, sich in einen Raum zu begeben in dem man ungestört sein kann, am besten auch ganz ohne Umgebungsgeräusche. Stelle dir einen 15 Minuten Wecker und schon kann es los gehen.

1. Begebe dich in eine angenehme Position

Es ist ganz egal, ob du sitzt oder liegst, ich persönlich sitze lieber, da ich im liegen dazu neige einzuschlafen.

2. Schließe deine Augen

Mit geschlossenen Augen ist es einfacher, den Fokus auf den eigenen Körper zu setzen

3. Tief Atmen

Für die nächsten 30 Sekunden, Atme tief ein und aus, in einem gemütlichen Tempo, danach wieder in deinem völlig normalen Atemrythmus

4. „Scanne“ deinen Körper

Fühle dich in Bereiche deiner einzelnen Körperteile. Von oben nach Unten, beginne bei der Kopfdecke und ende bei der Fußsole. Verbleibe bei jeder Stelle mehrere Sekunden, lege den Fokus darauf, ob und was du im momentan zu scannenden Bereich fühlst (z.B. kribbelt die Stirn? Fühlst du die Hände auf deinen Schenkeln?)

5. Folge deinem Atemrythmus

Nachdem du bei den Fußsolen angelangt bist folge deinem Atemrythmus. Atme weiterhin normal, beachte aber wie sich der Bauch ausdehnt oder die Brust erweitert wenn du einatmest, und wie dein Körper sanfter wird wenn du wieder aus atmest.

Was dir spätestens am Ende der ersten Sitzung auffallen wird ist, wie oft du während der Meditation von deinem Gehirn abgelenkt wirst. Mach dir darüber keine Sorgen, denn der Zweck der Meditation ist es dass man mit der Zeit beginnt, solchen Dingen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Sobald du merkst dass du vom Fokus abdriftest oder bereits abgelenkt bist, beginne einfach wieder von neuem mit dem Scan bei dem du zuletzt warst.

Im Laufe der kommenden Wochen wird dir auffallen, dass die Ablenkungen immer weniger werden, und früher oder später wirst du auch merken, wie sehr sich die Nebeneffekte des Meditierens auf die anderen Aspekte deines Lebens auswirken.

Wenn es nichts für dich ist, ganz auf dich allein gestellt zu meditieren (keine Sorge, für mich auch noch nicht), dann kann ich dir zwei Apps empfehlen, mit denen man mit seinem Smartphone wirklich überall eine geführte Meditation machen kann, sogar im Office. Calm.com & Headspace, beide Apps habe ich über einen Gewissen Zeitraum genutzt (Calm.com 90 Tage, Headspace bislang 190 Tage)

Headspace, wie auch Calm.com stehen beiden Apps ein eigenes Webinterface zur verfügung, welches man in jedem Webbrowser (Microsoft Edge, Google Chrome, Apple Safari etc.) nutzen kann.

Meditieren ist bei Calm.com auf der Webseite eingeschränkt möglich, bei Headspace ist die Webseite eine 1:1 Umsetzung der App, man kann die gleichen Meditationen nutzen und grafisch sieht es auch identisch aus.

Calm.com

Calm.com ist eine Meditations-App direkt aus dem digital Mekka der USA, Sillicon Valley. Verfügbar direkt in deinem Webbrowser unter Calm.com (kannst du sogar jetzt in diesem Moment anklicken!), oder als App auf deinem iPhone oder Android Smartphone, ist es eine sehr simple Art, um mit moderner Technik meditieren zu beginnen.

Im direkten Vergleich hat Calm.com sicher die bessere Benutzeroberfläche, denn mit diesem Programm kann man nach dem Öffnen der Software innerhalb von 10 Sekunden schon zu meditieren beginnen. Für mich ist bei Calm.com der Nachteil, dass die geführten Meditationen in dieser App mir nicht die Ruhe zu vermitteln schafft, die ein Andy Puddicombe mir als Guide bei den Meditationen in Headspace vermittelt.

Headspace

Wie Calm.com ist auch Headspace eine App die für mehrere Smartphone Betriebssysteme verfügbar ist, und Meditieren anhand der Bewusstsamkeitsmethode einem lehrt. Headspace hat den Vorteil, dass es von Andy Puddicombe gegründet wurde, einem ehemaligen buddhistischen Mönch.

Andy ging mit 22 für mehrere Jahre ins Zölibat eines tibetischen Tempels, wo er die meiste Zeit des Tages im meditativen Zustand verbrachte und ihre genügsame Lebensweise studierte.

Headspace bietet generell ein kostenfreies 10-Tage-Programm an, was ihr Einsteigerprogramm darstellt.

Danach wird auf dem Fundament, welches man durch den Einstieg aufgebaut hat, mit zwei weiteren zehntätigen Themenprogrammen weiter aufgebaut, um dann Meditationsprogramme nutzen zu können die sich auf spezifische Gegebenheiten des Lebens fokussieren.

In den Hauptkategorien Relationships (Beziehungen), Health (Gesundheit), Performance (Leistung) & Pro finden sich je nach Kategorie verschiedene sogenannte „Themepacks“, welche sich auf spezifische Begebenheiten des Lebens fokussieren, wie z.B. Stress, Selbstbewusstsein, partnerschaftliche Akzeptanz und vieles mehr.

Jede Meditation kann als 10, 15 oder 20 Minuten Version durchgeführt werden, jedoch gibt es auch einzelne, Themenpaket unabhängige Meditationen, die „Singles“, welche als S.O.S. schon mit drei Minuten beginnen.

Andy, der ehemalige Mönch und Gründer von Headspace ist auch dein Guide durch alle geführten Meditationen, inklusive den Singles. Er steht dir in Headspace über Audio wie auch Videos zur verfügung, die alle 5 – 10 Meditationen zur Verfügung stehen und im Videoplayer deines Handys abgespielt werden.

Ich kann euch nur ans Herz legen, beide Apps auszuprobieren und zu entscheiden, welche besser zu euch passt.

Egal ob Calm, Headspace, YouTube Guides, Audio CDs, oder einfach im Stillen alleine bist, so lange du konsequent jeden Tag mindestens 2 Minuten meditierst, wirst du schon in wenigen Tagen merken wie sehr sich deine psyschische Gesundheit zum besseren ändert.

Meditierst du bereits? Wenn ja, seit wann?

Wie hat es sich auf dein Leben ausgewirkt?

Wenn nicht, fang noch heute an und lass mich in kürze Wissen wie es dein Leben verändert!

-Daniel

PS: Das Team von Calm.com hat mir für diesen Artikel zur Verlosung zwei App-Codes zur Verfügung gestellt, die ich alle auf der WeWillWork facebook-Seite verlose! Einfach bis zum 23.12.2015 die WeWillWork facebook Seite, sowie den Artikel auf facebook liken & mit deinen Freunden teilen und schon bist du dabei!

Am 24.12. werden dann über ein Verlosungsvideo die Gewinner bekannt gegeben!

PS: Dieser Artikel beinhaltet Affiliate-Links zu diversen Anbietern. Wenn ihr über diese Links etwas kauft, bekomme ich einen gewissen Prozentsatz des Einkaufs von Amazon oder Babbel als Provision. Über diese Links zu kaufen kostet euch nichts extra und hilft mir sehr, da es mir die Serverkosten für WeWillWork abnimmt 🙂

About the Author:

Zwischen 2008 - 2015 gesamt drei Jahre arbeitslos gewesen. Zweifacher Auslandsösterreicher, arbeite momentan für Apple. 69 KG abgenommen, erweitere autodidaktisch ständig mein Wissen. Folge mir auf facebook: http://www.facebook.com/wewillworkat oder auf twitter: http://www.twitter.com/dmulec

8 Kommentare

  1. […] du z.B. meditieren zur neuen Gewohnheit formen willst, beginne sehr einfach, indem du eine sehr kurze tägliche […]

  2. […] du meditierst & machst Sport zum Streßabbau und beginnst dann die nächste Bewerbung, denn wie du weißt […]

  3. […] Kombination aus Meditation und Fitness während der Arbeitslosigkeit ist die beste Methode während der Arbeitslosigkeit, eine […]

  4. […] Lesen zur Gewohnheit wird, ist es etwas, was dich, wie z.B. auch das Meditieren, von Grund auf […]

  5. […] Klischee ist zum größtenteil übertrieben dargestellt, aber auch ich habe schon unter zu viel Stress in diesem Job gelitten. Zwei mal bin ich […]

  6. […] Stressresistenz, Zielstrebigkeit, Kommunikationstalent, Humor, Organisationstalent, große Freude am Menschen, […]

  7. […] Videos kannst Du in den Artikel gerne einsetzen, habe ich zum Beispiel hier […]

  8. […] Du meditierst. […]

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